Konferenz der kleinen Orte und freien Kollektive am 18./19.12.21 im Soziokulturellen Zentrum STAPELTOR in Duisburg

Hervorgehoben

Hallo ihr Lieben!
Wir laden ein zur dritten „Konferenz der kleinen Orte und freien Kollektive“. Wie bereits 2019 und 2020 wollen wir wieder alle zusammen rufen, die an der Schnittstelle von Kunst, Politik und Sozialem im Ruhrgebiet (und darüber hinaus) arbeiten. 

  • Kleine Orte und freie Kollektive

Von kleinen Kunstorten und Galerien, zu soziokulturellen Nachbarschaftsräumen, selbstverwalteten Projekt- und Veranstaltungsräumen. Von feministischen und antifaschistischen Arbeitsgruppen, zu Freiraumkampagnen, von sozial-politisch motivierten Kunst-Kollektiven und Projektgruppen, zu Initiativen im erweiterten Kunst-Kontext. Ihr seid herzlich eingeladen!

  • Konferenz am 18./19.12.21 im Soziokulturellen Zentrum STAPELTOR in Duisburg

Vieles hat sich in der Corona Zeit verlaufen oder ist durch fehlende Möglichkeiten zur Begegnung aus dem Blick geraten. Wir wollen gemeinsam Fäden wieder aufgreifen und neue spinnen!
Am 18.12. ab 17 Uhr könnt ihr erfahren, was kulturpolitisch „von unten“ grad angesagt ist, wenn die Akteur*innen vom „Verein zur Förderung der FÜR-Thesen des Netzwerk X“ die Ergebnisse ihrer Umfrage zum Thema „Struktuförderung für kleine Orte“ vorstellen.
Am 19.12. ist ab 13:30 Uhr viel Zeit zum Kennenlernen und vernetzen. Ihr habt Zeit eure Arbeit und euch vorzustellen und andere Akteur*innen kennen zu lernen. Es besteht die Möglichkeit sich zu eigenen Themen zu treffen, Pläne zu schmieden und neue Kontakte zu knüpfen. Es ist viel Platz für eure Ideen! Wir sorgen dabei für eine gute Atmosphäre mit KüFa und bunten Flipchart-Markern. Mehr Infos zum Programm finden ihr weiter unten.
Veranstaltet wird die Konferenz vom Trägerverein des Netzwerk X (Für e.V.) und dem Stapeltor. Das Netzwerk X verknüpft seit 2011 kleine Orte und freie Kollektive, organisiert kulturpolitisch informierte Projekte, kommentiert kulturpolitische Entwicklungen und bringt die Akteur:innen der Szene zusammen.
Das Stapeltor ist ein offener, unkommerzieller und selbstorganisierter Freiraum. Ein Zentrum für allerlei kreative und solidarische Tätigkeiten – und ein Raum für die Umsetzung eurer Ideen. Ein Ort des Lernens und des Experimentierens: gegen die Angst, nicht gut genug zu sein und für kollektives Empowerment.
unter folgendem Link bitten wir euch um Anmeldung:     https://pretix.eu/stapeltor/konferenz
Es gilt für die gesamte Konferenz die 2G Regel. Denkt also an entsprechende Nachweise.

PROGRAMM:
Samstag 18.12. 15 Uhr Vernetzung „Soziokultur für Duisburg“ 17 Uhr – „Strukturförderung für kleine Orte! Her damit!“Projektvorstellung vom FÜR e.V.Xenia Hendricksen (Denkodrom e.V.), Sarah Berndt (Lokal Harmonie e.V.), Stefan Schroer (Kitev)(alle Vorstand FÜR e.V.)
Wir haben 14 kleine Kulturorte im Ruhrgebiet gefragt, wie es so mit der Finanzierung und den Strukturen aussieht und aus den Antworten eine Hochglanzbroschüre gebastelt. Mit neuem Schwung fordern wir mit neuen Argumenten das Offensichtliche: Strukturförderung für kleine Orte!
Auf Grundlage unserer anonymisierten Befragung liefern einen Einblick in die Struktur, Vernetzung und Programmatik selbstorganisierter kunstsozialer Orte, sowie deren finanzielle Situation. Wir haben aktiv nach Einschätzungen zu einer möglichen Strukturförderung gefragt und dazu aufschlussreiche Antworten bekommen.
Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung gibt es im Untergeschoss um 20 Uhr das Winterkonzert des Makroscope Mülheim mit International Music – das Konzert ist zwar schon fast ausverkauft, wir haben aber für Gäst*innen der Netzwerk X Veranstaltung noch einige Plätze gesichert. So oder so, – ihr seid herzlich eingeladen noch zu bleiben, ob Konzert im UG oder Ausklang im OG.

Sonntag 19.12.Ab 13.30 könnt ihr im Stapeltor ankommen. Um 14 Uhr geht es los mit dem Plenum – genug Zeit noch um mit den bereit gestellten Materialien einen Info-Aushang zu eurem Projekt zu gestalten. 
14 – 16 Uhr Austauschrunde – Kleine Orte & Freie KollektiveIm großen Plenum lernen wir uns gegenseitig kennen: Alle stellen sich und ihre Arbeit vor. 
16 Uhr Küche für alle  – Vegan & Umsonst
Wie es ab 16 Uhr weitergehen soll, entscheidet ihr. In 3 Räumen setzen wir thematische Schwerpunkte. Darüber hinaus könnt ihr thematische Arbeitsgruppen bilden oder informell rumhängen und neu entstandene Kontakte vertiefen. Es gibt immer was zu tun, zu lernen und einen Grund beides zu lassen. Wenn ihr Programmideen habt, könnt ihr uns auch gerne vorher kontaktieren, wir versuchen räumlich alle Möglichkeiten auszuschöpfen
Raum 117-19 Uhr: Awareness- und Schutzkonzept Stapeltor (Vorstellung und Austausch)Raum 217-19 Uhr: Vernetzung linke LadenprojekteRaum 317-19 Uhr: Strategien für Zugänglichkeit in der Kunst und Kultur.  (Working title – „Labor für antirassistisches Kuratieren“) / Yasemin Tayeboun, Joanna Kischka, Emre Abut
Die Initiative working title („Labor für antirassistisches Kuratieren“) folgt dem Ziel, einen antirassistischen, offenen, demokratischen und kollaborativen Kunstraum im Ruhrgebiet zu gründen, der mit seiner Arbeit die lokalen Strukturen stärkt, sowie minorisierten Positionen zu mehr Sichtbarkeit verhilft. Der Arbeitsschwerpunkt der Initiative liegt in der Bildenden Kunst an der Schnittstelle zu Urbanismus, Musik, Theater und Architektur. Sie arbeitet an der Entwicklung eines Raums, der die Multiperspektivität einer heterogenen Gesellschaft beherbergt. Dabei lernt sie vom Feminismus und Postkolonialer Theorie und setzt sich für einen demokratischen Zugang zu kulturellen Angeboten ein, ohne sich ausschließlich auf migrantische Themen zu reduzieren.
19:00 Abschlussrunde
20:00 Ausklang