# Kybernetische Kulturpolitik, ihre neokolonialen Formatierungen u. die daraus resultierende Einebnung von Freiräumen am Bsp. des Freien Kunst Territoriums (FKT)


…dazu Finissage der Werkstattausstellung von Uwe Siemens.

Wo?
Rottstr5 Kunsthallen
Rottstrasse 5, 44793 Bochum

Wann?
06.06.14. – 20 Uhr

Wer Zweifel hat an der Industriepaternalischen Logik einer kybernetischen Kulturpolitik, die sich Kreativquartierentwicklung als komplexe Maschine vorstellt, die, nachdem ihre Hardware einmal zusammensetzt ist, mit einer projektgenerierenden Software bespielt wird zur immer aufwändigeren Simulation einer Metropolenkultur im Ruhrgebiet, die keineswegs einer nachhaltigen, urbanen Transformation aus den Stadtteilen heraus dient, sondern eine permanent mobilisierte Army of Artists funktionalisiert zur instantgentrifizierenden, blossen Freiraummarkierung, bei gleichzeitiger Prekarisierung und Abwicklung der Spielstätten der Freien Szene, die unartiger Weise nicht in die Masterplanung passen, der möge heute Abend in die KunsthalleN kommen, wo wir zusammen mit Künstler*innen des FKT, des Netzwerk X und Freund*Innen der Initiative „Recht auf Stadt“ über die Frage diskutieren werden, was neokoloniale? Fomatierungen wie das „Detroit Projekt“? mit der Einebnung des FKT zu tun haben könnten.

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